| INGEBORG LEUTHOLD Gestickte Bildteppiche 1957 - 2001 Dauer der Ausstellung: Mo - Fr 15 - 19 Uhr · Sa 11 - 15 Uhr Anders als in Frankreich, aber auch den Niederlanden oder Dänemark, wird bei uns Kunsthandwerk von Kunstfreunden eher verachtet. Flächendeckender kunstgewerblicher Dilettantismus verstellt hierfür den Blick. Dagegen zeigen Ingeborg Leutholds Bildteppiche, die sie, angeregt von ihrem Lehrer Karl Schmidt-Rottluff, seit 1957 auf Grobgewebe, Baumwolle oder Nessel gestickt hat, etwas von den Möglichkeiten textiler Kunst, wenn eine gestandene Malerin sich ihrer Mittel bedient. Eine Fülle von Farbklängen und räumlichen Wirkungen erregt Erstaunen und lässt die übliche Unterscheidung von abstrakt und gegenständlich hinfällig werden. Tradition und Kreativität werden restlos verschmolzen. Es wundert deshalb nicht, dass die Künstlerin ihre Begegnung mit Teppichwirkern aus Aubusson, mit denen sie bei einem holländischen Symposion in den 60er Jahren Erfahrungen austauschte, zu den schönsten Erinnerungen in ihrem Künstlerdasein zählt. |
![]() Ingeborg Leuthold - "Fische", 1999 Wolle/Grobgewebe,158 x 100 cm |
| WOLFGANG MÜLLER-JAKOB AUGENBLICKE Eröffnung der Ausstellung am Freitag, dem 18. November 2011 um 20 Uhr Dauer der Ausstellung: 19. November 2011 - 20. Januar 2012 Mo - Fr 15 - 19 Uhr · Sa 11 - 15 Uhr Wolfgang Müller-Jakobs Augenblicke haben es in sich. Seine Malerei ist in Fluß geraten, farbiger geworden und noch rätselhafter in ihrer Mehrdimensionalität. Er hat sich weiter bewegt, und es gelingt ihm unangestrengt, malerisch einen Schwebezustand hervorzurufen, der das Alltagsbewußtsein des Betrachters unterläuft und ihm erlaubt, das erfolgreich Verdrängte wahrzunehmen und sich vom auf der Hand Liegenden überraschen zu lassen. |
![]() Wolfgang Müller-Jakob - "Bett am Fenster", 2010 Gouache auf Papier, 50 x 70 cm |
| HERBSTSALON Dauer der Ausstellung: 17. Oktober - 16. November 2011 Mo - Fr 15 -19 Uhr Sa 11 - 15 Uhr |
Alexey GRIGORIEW Peter HERRMANN Christine JACKOB-MARCKS Jürgen LEIPPERT Philipp MAGER Wolfgang MÜLLER-JAKOB Hans-Otto SCHMIDT Peter SCHUNTER Till WARWAS ZAPA |
| EICI SONODA Vom Halensee zum Schloßgarten Eröffnung der
Ausstellung am Dauer der Ausstellung: |
![]() Eici Sonoda - "Brotgarten 8.1.2011", 2011 Öl auf Leinwand, 18 x 24 cm |
| Sommer-Ausstellung Dauer der Ausstellung: 29. Juli - 3.September 2011 Mo - Fr 15 -19 Uhr Sa 11 - 15 Uhr |
Peter KEIZER Jürgen LEIPPERT Ingeborg LEUTHOLD Peter SCHUNTER Anke RISCHE Sabina WÖRNER |
| PETER HERRMANN Berlin: Heilige Stadt Eröffnung der Ausstellung
am Dauer der Ausstellung: Peter Herrmann hat Berlin, wo er seit 1986 lebt, oft gemalt, aber man
geht wohl nicht fehl, wenn man seine hier versammelten Werke als grandios
gesteigerte Ausformungen der anstehenden Rückbesinnung Westberlins
begreift. |
![]() Peter Herrmann - "Kaspar, Melchior und Balthasar sind schon mal Zigaretten holen", 2011 Öl auf Leinwand, 170 x 190 cm |
| ALEXANDER CALVELLI Blumenporträts Eröffnung der Ausstellung am Freitag, dem 18. März 2011 um 20 Uhr Dauer der Ausstellung: 19. März - 30. April 2011 Mo-Fr 15-19 Uhr Sa 11-15 Uhr Durch seine Bilder über das Ruhrgebiet und dessen bereits verschollene Industrieproduktion bekannt, beweist Alexander Calvelli mit dieser Ausstellung, wie vielfältig seine Malerei ist. Blüten einer exotischen Flora werden vorgeführt, filigrane, ephemere Gebilde sind hier zu sehen. Calvellis „Kunstformen“ der Natur wirken so vollkommen, daß es einen von der alltäglichen Häßlichkeit molestierten Stadtmenschen fast den Atem verschlägt. Kleinformatig, nüchtern in Acryl, setzen diese Bilder auf ihren Gegenstand und verzichten auf einen Gefühlsüberschwang, der dem Genre gemeinhin anhaftet. Deshalb war es nicht zufällig, daß das Berliner Botanische Museum Calvellis Naturtreue gelten ließ und seine Blütenbilder dort 2007 ein interessiertes Publikum fanden. |
![]() Alexander Calvelli - "Cymbidium", 2005 Acryl auf Leinwand, 20 x 29 cm |
| TILL WARWAS Landschaft und Stilleben Eröffnung der Ausstellung am Donnerstag, dem 3. Februar 2011 um 20 Uhr Es spricht Prof. Klaus Fußmann Dauer der Ausstellung: 4. Februar - 16. März 2011 Mo - Fr 15 - 19 Uhr · Sa 11 - 15 Uhr Till Warwas aus Bremen, Jahrgang 1962, malt dezidiert im Einklang mit der europäischen Tradition. Nach erfolgreichem Auftakt in den 80er Jahren, von der Welle der Jungen Wilden mitgerissen, überzeugte er sich jedoch bald, daß dies Bemühen um Expression, so sehr es anfangs beflügelte, ihn unweigerlich zu Stagnation und Maniriertheit führen werde. Max Liebermanns Diktum: „Wo das Talent aufhört, fängt der Stil an“, wollte Warwas nicht an sich expliziert sehen. Um künstlerisch frei zu bleiben und Entwicklungsmöglichkeiten zu wahren, wendet er sich seit den 90er Jahren konventionellen Sujets zu. Seine meist norddeutschen Landschaften versetzen den Betrachter in die Atmosphäre von Tag und Stunde, während die Stilleben spirituell und transparent, dem "sanften Gesetz" nachspüren, welches das Verhältnis der Dinge regiert. |
![]() Till Warwas - "Strand Ahlbeck", 2009 Öl auf Leinwand, 50 x 70 cm |
| INGEBORG LEUTHOLD Tattoo bellissimo. Ölmalerei, Aquarell, Linoldruck. Eröffnung
der Ausstellung am Dauer der Ausstellung: |
![]() Ingeborg Leuthold - "Tattoo bellissimo", 2010 Aquarell, 64 x 50 cm |
| SIGRID NIENSTEDT Schwarze Raben Eröffnung der Ausstellung am Dauer der Ausstellung: Tiere sind für das Weltverständnis dieser Malerin konstitutiv; in ihrem Werk, das ein Mailänder Kunstkritiker als Manifestation deutscher Neo-Romantik begrüßte, beanspruchen sie ein großes Terrain, das mit dem anderen Bereich, den fast monochromen Landschaften, auf das Weiten des Blicks angelegt, gute Nachbarschaft hält. Konträr zu Tier-Filmen, deren Interesse dem Lebensmilieu und dem Verständnis naturgesetzlicher Abläufe gilt, verfährt die Hamburger Malerin genau umgekehrt: Sie hebt das Tier von seinem Lebenshintergrund ab. Die "Einbettung" als Anpassungsmanöver verwerfend, gibt sie die Einbeziehung des Umfelds samt Darstellung des Körperganzen gern preis und porträtiert das tierische Antlitz, dessen Augen wie beim Blick eines Menschen in die Seele führen. Das Tier, in der Industriegesellschaft, soweit nicht verwertbar, an den Rand gedrängt und fast anachronistisch geworden, als lebenskräftige Individualität sichtbar zu machen und deren Geltung ins Spiel zu bringen, ist die ziemlich radikale, beunruhigende Message dieser Bilder. |
![]() Sigrid Nienstedt - "Fliegende Raben - roter Himmel", 2009 Öl auf Leinwand 200 x 220 cm |
| BUI VAN QUANG Portraits und Stilleben aus Vietnam Eröffnung der
Ausstellung am Dauer der Ausstellung: Bui Van Quang, 1964 geboren, ist vietnamesischer Maler, stellt seit 1990 aus und wird in seinem Land regelmäßig ausgezeichnet; er lebt und arbeitet in der Provinz Khanh Hoa. Seine farbigen, verhaltenen Porträts und Stilleben, flächig, auf Raum-Illusion verzichtend, komponiert, prägen sich ein und dementieren die übliche Rede von Globalisierung als Ferment kulturellen Verfalls. Hier reichen sich Pariser Peinture und autochthone Ausdruckskraft, Eigenes hervorbringend, freundlich die Hand. Die Modigliani- und Matisse-Reminiszenzen, auf den ersten Blick vielleicht befremdlich, sind für die Bildfindung konstitutiv, tangieren jedoch nicht das Wesen: die anmutige Frische der Bilder bleibt unberührt. Das Deja-vu beim hiesigen Betrachter verliert sich rasch; vielmehr verspürt er wachsendes Staunen über ein Wunder der Malerei: kühle Grazie, vegetativer Farbrausch und Gelassenheit der Dinge. Ein paradiesisches Fluidum, bei uns selten zu finden. Bui Van Quang, der auch Anderes erlebt haben dürfte, setzt auf diese Arkana und bringt sie in seiner Malerei unbeirrbar ins Spiel.
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![]() Bui van Quang - "Frau mit rotem Kleid", 2002 Öl auf Leinwand, 100 x 80 cm |
| ZAPA "Finderlohn" Eröffnung der Ausstellung
am Dauer der Ausstellung: Sie interessieren den süddeutschen Maler als Ausgangspunkt, um die magische Korrespondenz zwischen oft lange Jahre, halb vergessen verwahrte Trouvaille und darzustellenden Gegenstand in den Griff zu bekommen. Seine Stilleben sind nicht allein gut gemalt, sie stimmen den Betrachter vertrauensvoll wie das Fluidum lange gereiften Weins. |
Zapa - “Reisstrohbesen”, 2010 Öl auf Holz, 190 x 33 cm |
| ULRICH BAEHR Im Russenwald Eröffnung der Ausstellung am Dienstag, dem 23. März um 19 Uhr Dauer der Ausstellung: 24. März – 24. April 2010 Mo - Fr 15 - 19 Uhr · Sa 11 - 15 Uhr "Im Russenwald" setzt die aufsehenerregende Landschaftsausstellung fort, die Ulrich Baehr vor einem Jahr in der Galerie am Savignyplatz veranstaltete. Die märkische Landschaft, das Thema, das den Maler seit 2006 beschäftigt, erscheint hier unter einem verstörenden Aspekt. Die Bilder vom verborgenen "Russenwald" sind in einem prekären Bereich angesiedelt, der seit der deutschen Wiedervereinigung tabuisiert und ins Unbewußte abgeschoben wird. Anläßlich der Ausstellung ist ein Katalog erschienen: Ulrich Baehr. Landschaft 2006-2010 (16.- €). Er enthält 33 Abbildungen und zwei Texte, in denen Volkmar Braunbehrens und Götz Schmidt den malerischen Umgang mit der märkischen Landschaft und ihr historisches Umfeld erhellen. |
![]() Ulrich Baehr - “Im Russenwald IV”, 2010 Öl auf Leinwand, 120 x 180 cm |
| Oscer PIOPPI Tempera, Tuschen & Collagen Eröffnung der Ausstellung am Freitag, dem 12. Februar 2010 um 20 Uhr Dauer der Ausstellung: 13. Februar - 20. März 2010 Mo - Fr 15 - 19 Uhr · Sa 11 - 15 Uhr Mit dieser Ausstellung des Berliner Malers Oscer Pioppi, Jahrgang 1949, erweitert die Galerie am Savignyplatz, die sich dezidiert gegenständlicher Kunst widmet, ihr Programm. Denn Pioppi gehört zu den wenigen Malern in der ehemaligen DDR, die sich früh von der sozialistischen Doktrin lösten und ungegenständlich zu arbeiten begannen. Distanz zur ästhetischen Abbildung intendiert hier jedoch keine Reise ins Nirwana, vielmehr bleiben für Pioppi die "äußeren Erscheinungsformen der ihn umgebenden Welt weiterhin Anlaß und dauerhafte Quelle zur Inspiration" (Alexander Tolnay). Erneut darüber nachzudenken, wodurch sich über Mimesis hinaus ein Bild konstituiert, bietet die Ausstellung lohnenden Anlaß. |
![]() Oscer PIOPPI - Ausschnitt aus "il Muro", 2005/2006 Mischtechnik auf Leinwand, 120 x 126 cm |
| PETER SCHUNTER zum 70. Eröffnung der Ausstellung am Sonntag, dem 10. Januar 2010 von 11 bis 14 Uhr Dauer der Ausstellung: 11. Januar - 6. Februar 2010 Mo - Fr 15 - 19 Uhr · Sa 11 - 15 Uhr |
![]() Peter Schunter - "Selbst 1952", 2008 Öl auf Leinwand, 100 x 80 cm |
| WOLFGANG MÜLLER-JAKOB
Eröffnung der Ausstellung am Dienstag, dem 3. November 2009 um 20 Uhr Dauer der Ausstellung: 4. November 2009 - 9. Januar 2010 Mo - Fr 15 - 19 Uhr · Sa 11 - 15 Uhr Wolfgang Müller-Jakob, 2006 in der aufsehenerregenden Münchener Ausstellung "Zurück zur Figur", bei der 78 deutsche und ausländische Maler die Vielfalt gegenständlicher Malerei vor Augen führten, vertreten, hat sich mit diesem Erfolg nicht zufrieden gegeben. Seine "Szenen am Rande" insgesamt sind lichter geworden und die erstaunliche Suggestivkraft seiner Bilder hat sich weiter gesteigert. |
![]() Wolfgang Müller-Jakob - “Abends gegenüber”, 2007 Acryl auf Leinwand, 60 x 80 cm |
| ALEXEY GRIGORIEW Zeichnungen und Skulpturen 22. Oktober - 31. Oktober 2009 Mo - Fr 15 - 19 Uhr · Sa 11 - 15 Uhr Außerdem stehen fünf Eisenskulpturen vorübergehend in der Gartenanlage des Wilhelm-Stifts (Ernst-Bumm-Weg 6, 14059 Berlin Eingang Spandauer Damm) |
![]() Alex Grigoriew |
| PETER HERRMANN Paradiso Italia 12. September - 17. Oktober 2009 Eröffnung der Ausstellung am Freitag, dem 11. September 2009 um 20 Uhr Mo - Fr 15 - 19 Uhr · Sa 11 - 15 Uhr |
![]() Peter Herrmann - “In Ligurien”, 1993 Tuschfederzeichnung, 50 x 70 cm |